Quelle: Wikipedia

Zu Zeiten der Ägypter herrschten härtere Sitten, klar. Wem beim ritzen von Steintafeln einen Schreibfehler unterlief, der wurde geköpft. 6015 Jahre später lebt ein Weltwoche-Auslandredaktor namens Urs Gehriger, der in mindestens drei Fällen Plagiate unter seinem Namen publizieren liess: er übernahm vom «Telegraph» eine Buchrezension, bei der «Frankfurter Allgemeinen» (zum Thema Mauern) kupferte er ganze Passagen unverändert ab, bei der «Welt» soll er zum dritten Mal kopiert haben und offenbar blieb es bei einem weiteren Artikel bei «Newsweek» nicht nur bei einer Inspiration.

Roger Köppel, Verleger und Chefredaktor der «Weltwoche», nahm dazu in der Weltwoche wie folgt Stellung: «Wir bitten sowohl die beiden Zeitungen als auch unsere Leserinnen und Leser für diese Fehlleistungen um Entschuldigung».

Es. Tut. Ihm. Leid! Niedlich, oder? Noch eine Frage: Urs Gehriger arbeitet (laut LinkedIn) seit 2003 für die Weltwoche. Trotzdem will er auf der Redaktions-Seite sein Gesicht nicht zeigen? Hm.

by Thanh Trúc Phạm

Der Comedian Ben Palmer aus Atlanta trollt sich zum Amusement anderer als «Customer Service»-Account auf Facebook und beantwortet verärgerte Wall-Posts bei Fanpages. Hier drei Beispiele:

Reklamation an Ebay? Antwort erhalten...

Reklamation an Ebay? Antwort erhalten…

zum Artikel

Erst noch im Januar dieses Jahres zeigte sich Amerikas Präsident Obama volksnah und stellte sich den Interviews bekannter YouTube Stars aus den USA. Tolle Idee, gut für die Zielgruppe Internet-Menschen und jüngere Leute, die sich vielleicht kaum oder gar nicht für Politik interessieren.

Nun scheint es, dass Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel ganz spontan auf die gleiche Idee gekommen ist: sie stellt sich dem Deutschen YouTube Star LeFloid (1,6 Millionen Abonnenten) für ein Interview zur Verfügung. Und die Medien loben die Aktion Merkels in den Himmel, ohne auf Obama zu verweisen?

Hier die Version von Präsident Obama: